Kontaktlinsen

Für viele Fehlsichtige sind Kontaktlinsen die „einzig wahre Lösung“, andere betrachten sie als tolle Ergänzung zum Brillentragen. Sie können bei uns entscheiden ob Sie Ihre Fehlsichtigkeit mit Kontaktlinsen oder Brillen korrigieren möchten. Kontaktlinsen sind eine prima Alternative zur Brille. Kein Rutschen der Brille, keine beschlagenen Gläser, kein Brilleputzen, ideal zum Sport und in der Sauna oder auch zu festlicher Kleidung. In Punkto Kontaktlinsen berät Sie unser geschultes Personal mit moderner Anpasstechnik. Um zu entscheiden welches Korrektionsmittel das richtige ist, laden wir Sie herzlich zu einem kostenlosen Probetragen von Kontaktlinsen bei Optimal Optik ein.

Kontaktlinsen

Die Gesundheit der Kunden hat für Optimal Optik oberste Priorität. Aus diesem Grund vertreiben wir bewusst keine Kontaktlinsen im Internet. Kontaktlinsen sind nicht wie ein neues Paar Socken, das man von der Stange kauft. Sie befinden sich auf dem wichtigsten aller Sinnesorgane – dem Auge. Wir sind der Meinung, dass zu einem seriösen Kontaktlinsenverkauf der Kontakt zwischen Kunden und Fachmann dringend notwendig ist. Wir empfehlen ebenso in den wenigsten Fällen auf die Brille zu verzichten, da auch Dauerträger von Kontaktlinsen Ihren Augen öfter Ruhepausen gönnen sollten. Es geht um Ihre Gesundheit.

 

Nutzen Sie unser Rundum-Sorglos-Paket:

  • persönliche Beratung
  • individueller Service
  • pünktliche Lieferung
  • und vieles mehr

Optometrie

Augenoptikermeister und Inhaber Torsten Kleine-Horst hat 2013 die berufliche Weiterbildung zum Optometristen (ZVA) erfolgreich besucht. In vielen anderen Ländern ist die Optometrie ein unabhängiger und regulierter Beruf innerhalb des Gesundheitswesens und auch in Deutschland wird sich das Berufsbild des klassischen Augenoptikers in diese Richtung verschieben.

Optometrie

Was macht der Optometrist?
Im Dienstleistungsspektrum eines Optometristen eingeschlossen sind weiterhin die Brillenglasbestimmung sowie die Verordnung und Anpassung von Sehhilfen. Dazu zählt eine Feststellung des allgemeinen Gesundheitszustandes und Erkrankungen der Augen und auch alle Maßnahmen zum Erhalt und zur Wiederherstellung der Funktionen des visuellen Systems. Hierzu gehören unter anderem Brillen, Kontaktlinsen und vergrößernde Sehhilfen (Low Vision).

Die moderne Augenoptik sucht nach Methoden, um mehr über das visuelle System heraus zufinden. Die reine Brillenglasbestimmung liefert keine umfassende Aussage über die visuellen Gegebenheiten eines Kunden. Der Einfluss von physiologischen und pathologischen Zuständen ist bei einer vollständigen Beratung im Augenoptikerbetrieb von großer Bedeutung. Um diese Zustände mit zu erfassen, wurden sogenannte Screeningtests entwickelt, die mit geringem Zeitaufwand die Risikofaktoren für bestimmte Fehlfunktionen und Erkrankungen herausfiltern.

Zu den Schwerpunkten zählt die Beantwortung folgender Fragen:

  • wie gut und ausdauernd kann sich die Augenlinse auf unterschiedliche Entfernungen einstellen?
  • wie gut koordiniert laufen die Bewegungen beider Augen ab?
  • bilden beide Augen ein Team, oder ist eines wesentlich dominant und das andere Auge „schläft“ gar?
  • wird bei Blicksprüngen (beim Lesen wichtig!) das Richtungsziel direkt und sofort erreicht oder muss nachreguliert werden?
  • welchen Einfluss haben „augenfremde“ Erkrankungen und Medikamente auf das Sehen, bzw. sind dadurch aufgetretene Nebenwirkungen im und am Auge zu erklären?
  • gibt es häufig Probleme mit trockenen, gereizten und entzündeten Augen?

Ziel ist es:

  • komfortables Sehen für Erwachsene und auch Kinder zu erreichen
  • Sehprobleme zu erfassen und gegebenenfalls zu beheben
  • Zusammenhänge von allgemeinen Beschwerden und den Augen zu erkennen
  • die Leistungsfähigkeit in Schule und Beruf durch optimales Sehen zu erhöhen
  • ihr kompetenter Ansprechpartner rund um das Thema Sehen zu sein

Low Vision

Low Vision bedeutet übersetzt „reduziertes Sehen“, im allgemeinen Sprachgebrauch wird auch häufig von einer Sehbehinderung gesprochen. Unter dem Begriff Low Vision werden alle Sehbeeinträchtigungen zusammengefasst, die dafür sorgen, dass eine normale Brille nicht mehr ausreicht. Bestmögliches Sehen kann hier nur mit weiteren Hilfsmitteln erreicht werden.

Wir unterscheiden im Low Vision Bereich – etwas vereinfacht – drei Grade der Sehbehinderung:

  • Sehbehinderung
  • Schwere Sehbehinderung
  • Praktische Blindheit

Unser Ziel als Low Vision Berater ist es, Betroffenen zu helfen ihren Alltag wieder so selbstständig wie möglich zu gestalten und ihnen so ein Stück Lebensqualität zurückgeben zu können.

Low Vision

Ursachen für eine Sehbehinderung
(Altersbedingte) Macula Degeneration (AMD)

Die Netzhaut ist im Sehzentrum erkrankt, aber die Randbereiche sind meist noch funktionsfähig. Da das Sehzentrum sehr klein und für die Sehschärfe verantwortlich ist, bewirkt die AMD schnell einen hohen Sehleistungsverlust.

Diabetische Retinopathie
Die Netzhautfunktion wird inselförmig zerstört. Die fortschreitende Veränderung führt zu schwarzen (blinden) Flecken im Gesichtsfeld.

Retinopathie pigmentosa
Die Netzhaut ist zu Beginn nur in den Randbereichen betroffen. Die Erkrankung ist fortschreitend und bewirkt eine zunehmende Einschränkung des Gesichtsfeldes bis hin zum Tunnelblick / Röhrenblick.

Grauer Star (Katarakt)
Durch Eintrübung der Augenlinse kommt es hier zum Sehleistungsverlust. Das durch die Trübung der Linse entstehende Streulicht, führt zu einer erhöhten Blendempfindlichkeit. Der Austausch der Augenlinse ist eine gängige Routineoperation und wird meist durchgeführt, wenn der Star “reif”, d.h. die Sehleistung stark eingeschränkt ist.

Grüner Star (Glaukom)
Meist ist ein erhöhter Augeninnendruck für die Schädigung des Sehnervs verantwortlich. Der grüne Star verläuft schmerzfrei und wird daher häufig zu spät erkannt. Entstandene Schäden am Sehnerv sind nicht mehr zu beheben. Daher ist regelmäßige Vorsorge dringend empfohlen!

Folgende Hilfsmittel stehen bei der Versorgung von Sehbehinderten und Blinden zur Verfügung:

  • Beleuchtung
  • Lupen
  • Lupenbrillen
  • Kantenfilterbrillen & Kantenfilter
  • Bildschirmlesegeräte
  • Elektronische Lupen
  • Fernrohr(lupen)brillen
  • Vorlesesysteme
  • Spezielle PC-Software
  • Alltagshilfen

Beleuchtung
Mehr Licht heißt mehr Sehen! So kann in vielen Fällen schon wieder kleinerer Text gelesen werden, nur durch die richtige Ausleuchtungdes Lesegutes. Eine gute Lampe sollte folgende Kriterien erfüllen:

  • Individuelle Lichtfarbe
  • Sehr geringe Wärmeabstrahlung
  • Gleichmäßige Ausleuchtung
  • Flimmerfrei

Lupen
Die klassischste vergrößernde Sehhilfe ist die Lupe. Aufgrund der besseren Seherfolge wird immer häufiger zu Lupen mit integrierter Beleuchtung gegriffen. Für die richtige Auswahl der Lupe führen wir einen speziellen Test zur Feststellung des Vergrößerungsbedarfes durch. Wobei hier immer gilt, so viel Vergrößerung wie nötig, aber auch so wenig wie möglich. Denn je größer die Vergrößerung der Lupe, desto kleiner wird der vergrößerte Textausschnitt, also das Blickfeld. Man unterscheidet Standlupen zum bequemen Aufsetzen auf den Text und Handlupen zum mobilen Einsatz z.B. unterwegs.

Lupenbrillen
Je mehr wir uns einem Objekt annähern, desto größer erscheint es uns. Diesen Effekt nutzen Lupenbrillen und ermöglichen es, nahe und dadurch stark vergrößerte Texte und Objekte deutlich zu sehen. Lupenbrillen haben folgende Vorteile:

  • Die Hände bleiben frei
  • Großes Blickfeld
  • Optisch fast wie eine normale Brille

Kantenfilterbrillen & Komfortfilterbrillen
Komfortfilterbrillen sind getönte Brillengläser die, anders als herkömmliche Sonnenschutzgläser, bestimmte störende Anteile des sichtbaren Lichtes blockieren. Komfortfilter reduzieren den störenden Lichtanteil erheblich. Dadurch bieten Kanten- & Komfortfilter:

  • Mehr Kontraste, so dass Konturen von Gegenständen und auch Personen besser erkannt werden
  • Weniger Blendung
  • Ein sichereres Gefühl, da z. B. Hindernisse, wie z. B. Bordsteinkanten und Treppenstufen, besser erkannt werden
  • Leichtere Anpassung an unterschiedliche Lichtverhältnisse

Bildschirmlesegeräte
Ist die benötigte Vergrößerung so hoch, dass eine normale Lupe nicht mehr sinnvoll ist, wird meist ein Bildschirmlesegerät gewählt. Hier wird der Text stark vergrößert auf einem Bildschirm dargestellt. Die Vergrößerung kann stufenlos individuell angepasst werden. Bildschirmlesegeräte gibt es als:

  • Kompakte Standgeräte
  • Zum Anschließen an einen Laptop und dadurch relativ mobil
  • Speziell angepasst an Arbeitsplatz/Schule

Elektronische Lupen
Elektronische Lupen sind die kleinen Brüder der Bildschirmlesegeräte. Sie passen bequem in die Tasche und bieten folgende Vorteile gegenüber klassischen Lupen:

  • Höhere und vor allem variable Vergrößerung
  • Wählbare Kontrastverstärkungen
  • Eine Bildspeicherfunktion ermöglicht das Lesen „über Kopf“

Fernrohr(lupen)brillen
Fernrohr(lupen)brillen werden dann eingesetzt, wenn man auch für weitere Entfernungen einer Vergrößerung bedarf. Dadurch sind die Einsatzmöglichkeiten sehr vielseitig:

  • Fernsehen
  • Computer
  • Haushalt
  • Hobbies
  • Orientierung im Freien

Vorlesesysteme
Vorlesesysteme wandeln gedruckten Text in Sprache um. Sie kommen zum Einsatz, wenn keine ausreichende Vergrößerung mehr möglich ist oder die noch funktionierende Netzhautstelle zu klein ist, um damit lesen zu können. Vorlesesysteme gibt es in unterschiedlichen Ausführungen:

  • Reines Vorlesen des Textes
  • Angeschlossen an den PC ermöglicht es auch eine spätere Bearbeitung des Textes

Spezielle PC-Software
Computersoftware für Sehbehinderte und Blinde reicht von der reinen Texterkennung und Vergrößerung bis hin zu Vorlesefunktionen oder dem barrierefreien Zugang zu allen Windows Betriebssystemen.

Alltagshilfen
Kleine Helfer, die dem Sehbehinderten oder Blinden den Alltag erleichtern. Zu den Alltagshelfern zählen folgende Geräte:

  • Alto Mobiltelefon
  • Sprechende Blutdruckmessgeräte
  • Sprechende Küchenwaagen
  • Farberkennungsgeräte
  • Füllstandsanzeiger für Gläser und Tassen
  • Ein Lichtindikator, der prüft ob ein Raum hell oder dunkel ist

Sprechendes Markierungssystem, z. B. für Vorratsdosen

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